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[Geschichte] Sitzungsprotokoll vom 12.4. getexed und für Abgabe gekürzt
Signed-off-by: Jim Martens <github@2martens.de>
This commit is contained in:
@ -38,7 +38,7 @@
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\DeclarePairedDelimiter\abs{\lvert}{\rvert}%
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\DeclarePairedDelimiter{\ceil}{\lceil}{\rceil}
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\newenvironment{myitemize}{\begin{itemize}\itemsep -2pt}{\end{itemize}} % Zeilenabstand in Aufzählungen geringer
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\newenvironment{myitemize}{\begin{itemize}\itemsep -5pt}{\end{itemize}} % Zeilenabstand in Aufzählungen geringer
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%switch starred and non-starred (auto-size)
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\makeatletter
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@ -217,81 +217,85 @@ Das Wachstum Lübecks gründet sich auf drei Aspekte:
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\section*{Anfänge des Gotlandhandels und des Kontors in Novgorod}
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- Anfänge des Gotlandhandels und des Kontors in Novgorod
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- Lübeck war Anfang von weiteren Stadtgründungen im Ostseeraum, die dann auch Lübecker Recht verwendeten
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- niederdeutsche Kaufleute kamen früh über Lübeck nach Gotland
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- es bildeten sich genossenschaftliche Strukturen
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\subsection*{Gotlandhandel}
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\begin{myitemize}
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\item Anfänge des Gotlandhandels sind auf Heinrich dem Löwen zurückzuführen
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\item Ansprechpartner waren nicht nur Dänemark, sondern auch Gotland
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\item wann die Handelsbeziehungen mit Gotland begannen, ist nicht ganz klar
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\item 1161 Artlenburger Vertrag
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\item Handelsbeziehungen mit Gotland bestanden bereits vor Gründung von Lübeck
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\item Vertrag verweist auf Konflikte zwischen deutschen und gotländischen Kaufleuten
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\item unklar, ob es um Konflikte auf Gotland geht
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\item umfassender Rechtsschutz für Gotländer, wenn deutsche Kaufleute die gleichen Rechte dort bekommen
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\item Überlegung, dass dies als Vorbereitung für Handel mit Gotland gemacht wurde
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\item 1170/90 wurde Kirche in Gotland vermutlich begonnen
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\item 1225 gab es Weihbrief der Kirche, Kaufleute waren zu dem Zeitpunkt schon da
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\item Wahrung der Rechte der dt. Kaufleute wird deren Gesandtem übergeben
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\end{myitemize}
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# 60-69 min
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- deutsche Händler durften Niederlassung der gotländischen Kaufleute nutzen, bevor sie ihre eigenen Niederlassungen hatten
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- Novgoroder Kontor war nur zeitweilig besetzt
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- Anfänge des Gotlandhandels sind auf Heinrich dem Löwen zurückzuführen
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- Ansprechpartner waren nicht nur Dänemark, sondern auch Gotland
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- wann die Handelsbeziehungen mit Gotland begannen, ist nicht ganz klar
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- 1161 Artlenburger Vertrag
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- Handelsbeziehungen mit Gotland bestanden bereits vor Gründung von Lübeck
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||||
- Vertrag verweist auf Konflikte zwischen deutschen und gotländischen Kaufleuten
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- unklar, ob es um Konflikte auf Gotland geht
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- umfassender Rechtsschutz für Gotländer, wenn deutsche Kaufleute die gleichen Rechte dort bekommen
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- Überlegung, dass dies als Vorbereitung für Handel mit Gotland gemacht wurde
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- 1170/90 wurde Kirche in Gotland vermutlich begonnen
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- 1225 gab es Weihbrief der Kirche, Kaufleute waren zu dem Zeitpunkt schon da
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- Zusammenhang zwischen Gotland und Novgorodfahrt
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- Wahrung der Rechte der dt. Kaufleute wird deren Gesandtem übergeben
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- dies beruht wieder auf Gegenseitigkeit
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\subsection*{Bildung genossenschaftlicher Strukturen}
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\begin{myitemize}
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\item niederdeutsche Kaufleute kamen früh über Lübeck nach Gotland
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\item es bildeten sich genossenschaftliche Strukturen
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\item deutsche Händler durften Niederlassung der gotländischen Kaufleute nutzen, bevor sie ihre eigenen Niederlassungen hatten
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\item deutsche Kaufleute, die nach Gotland gingen, waren wohl schon genossenschaftlich organisiert
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\item man findet im Nord- und Ostseeraum Hinweise auf gotländische Kaufleute
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\item in Urkunde der Herrscherin von Flandern finden sich entsprechende Hinweise
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\item Kaufleute aus Gotland jedweder Nationalität waren nach außen mit einem Siegel vertreten
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\item 1280 ein Siegel zeigt Gemeinschaft der in Gotland bleibenden dt. Kaufleute
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\item man kann den Artlenburger Vertrag als Gründungsdokument der Gemeinschaft der Kaufleute ansehen
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\item 1252 gab es angeblich Vertrag zwischen Schweden und Lübeck, der die Privilegierung der Kaufleute
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in Visby(Gotland) bestätigt
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\end{myitemize}
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# 70-79 min
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- deutsche Kaufleute, die nach Gotland gingen, waren wohl schon genossenschaftlich organisiert
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- man findet im Nord- und Ostseeraum Hinweise auf gotländische Kaufleute
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- in Urkunde der Herrscherin von Flandern finden sich entsprechende Hinweise
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- Kaufleute aus Gotland jedweder Nationalität waren nach außen mit einem Siegel vertreten
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- 1280 ein Siegel zeigt Gemeinschaft der in Gotland bleibenden dt. Kaufleute
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- man kann den Artlenburger Vertrag als Gründungsdokument der Gemeinschaft der Kaufleute ansehen
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- 1252 gab es angeblich Vertrag zwischen Schweden und Lübeck, der die Privilegierung der Kaufleute
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in Visby(Gotland) bestätigt
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- baltischer Raum gewann im späten 12. Jhd. zunehmend an Bedeutung
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- Lübeck und Gotland stellten wichtige Ausgangspunkte fast jährlicher Kreuzzüge in Region Livland, Lettland, Estland
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- 1201 entstand mit Riga wichtiges städtisches Zentrum
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- 1211 war Riga gesichert
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- dt. Kaufleute bekamen Rechte und Privilegien und wurden vom Gottesurteil befreit
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\subsection*{Riga}
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\begin{myitemize}
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\item 1201 entstand mit Riga wichtiges städtisches Zentrum
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\item 1211 war Riga gesichert
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\item dt. Kaufleute bekamen Rechte und Privilegien und wurden vom Gottesurteil befreit
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\item ohne Zustimmung des Bischofs sollten die Kaufleute in Riga keine Gilde bauen
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\item Stadt sollte eigenes Recht bekommen
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\item Stadtmauern von Riga sind bis heute erhalten
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\end{myitemize}
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# 80-89 min
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- ohne Zustimmung des Bischofs sollten die Kaufleute in Riga keine Gilde bauen
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- Stadt sollte eigenes Recht bekommen
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- Stadtmauern von Riga sind bis heute erhalten
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- Gilde in Gotland war Mittel alle Kaufleute zusammenzufassen
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- schwierig, ob man dies als Start der Hanse betrachten kann
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- 1188 gab es Verhandlungen mit Russland
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- man kann von einem gemeinsamen Agieren der Kaufleute in Gotland ausgehen
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- auch nach Ende der dänischen Vorherrschaft im Ostseeraum bestand der Gemeinschaft weiter
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- ein Vertrag berechtigt Kaufleute zur Errichtung eines Kontors in Smolensk
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||||
- dieser Vertrag beinhaltet wieder Siegel der Kaufleute, welches auf genossenschaftliche Struktur
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hinweist
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- gotländische Händler bereits Ende des 12. Jhd. in Bergen
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- in englischer Kämmerei finden sich nach 1226 immer wieder Verweise auf gotländische Kaufleute
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- dänische Krone hat genossenschaftliche Gruppe mehrfach privilegiert
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- 1226 verfügt Kaiser durch Reichsfreiheitsurkunde die Gleichheit der Lübecker Kaufleute mit anderen
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Handelspartner
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- englischer König nahm Händler von Gotland unter seinen Schutz
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- engl. König hat Urkunden sowohl für Händler aus Gotland als auch für Händler aus HRE ausgestellt
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- Anfänge des Novgoroder Kontor angelehnt an Geschichte des Handels mit Gotland
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- Luxuswaren für russische Oberschicht wurden exportiert
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- Großgrundbesitzer hatten mehr Macht als Fürsten oder Versammlung in Novgorod
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- Novgorod war wichtigste Stadt für Hansisch-Russischen Handel
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- als dt. Kaufleute nach Novgorod kamen, waren skandinavische Händler bereits anwesend
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- 1165 gibt es Privileg für Bürger Kölns, die wegen Handel in Novgorod sind
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- aus 1191 stammt der älteste erhaltenste Vertrag mit russischem Landesherrn
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- Vertrag bezieht sich auf frühere Abmachungen
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# 90-99 min
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- gegenseitige Privilegien und Strafen zwischen novgorodischen und gotländischen/deutschen Kaufleuten
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- gleiche Strafen für gleiche Vergehen
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- Unterscheidung zwischen Sommer- und Winterfahrer nach Novgorod
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- 1231 heißt es, die deutschen Kaufleute hätten Stadt mittels Lieferung vor Hungersnot gerettet
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- ältere Statuten regeln Saisonalität des Handels
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- genossenschaftliche Strukturen erkennbar
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- 4 Schlüssel für Truhe
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- Gotländer, Sooster, Lübecker und Dortmunder hatten Zugriff auf Truhe
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\subsection*{Gemeinsame Außenvertretung gotländischer Kaufleute}
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\begin{myitemize}
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\item Gilde in Gotland war Mittel alle Kaufleute zusammenzufassen
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\item schwierig, ob man dies als Start der Hanse betrachten kann
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\item 1188 gab es Verhandlungen mit Russland
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\item man kann von einem gemeinsamen Agieren der Kaufleute in Gotland ausgehen
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\item auch nach Ende der dänischen Vorherrschaft im Ostseeraum bestand die Gemeinschaft weiter
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\item ein Vertrag berechtigt Kaufleute zur Errichtung eines Kontors in Smolensk
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||||
\item dieser Vertrag beinhaltet wieder Siegel der Kaufleute, welches auf genossenschaftliche Struktur
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\item hinweist
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\item gotländische Händler bereits Ende des 12. Jhd. in Bergen
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\item in englischer Kämmerei finden sich nach 1226 immer wieder Verweise auf gotländische Kaufleute
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\item dänische Krone hat genossenschaftliche Gruppe mehrfach privilegiert
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\item 1226 verfügt Kaiser durch Reichsfreiheitsurkunde die Gleichheit der Lübecker Kaufleute mit anderen
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\item Handelspartner
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\item englischer König nahm Händler von Gotland unter seinen Schutz
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\item engl. König hat Urkunden sowohl für Händler aus Gotland als auch für Händler aus HRE ausgestellt
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\end{myitemize}
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\subsection*{Novgoroder Kontor}
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\begin{myitemize}
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\item Novgoroder Kontor war nur zeitweilig besetzt
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\item Zusammenhang zwischen Gotland und Novgorodfahrt
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\item Anfänge des Novgoroder Kontor angelehnt an Geschichte des Handels mit Gotland
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\item Luxuswaren für russische Oberschicht wurden exportiert
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\item Großgrundbesitzer hatten mehr Macht als Fürsten oder Versammlung in Novgorod
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\item Novgorod war wichtigste Stadt für Hansisch-Russischen Handel
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\item als dt. Kaufleute nach Novgorod kamen, waren skandinavische Händler bereits anwesend
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\item 1165 gibt es Privileg für Bürger Kölns, die wegen Handel in Novgorod sind
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\item aus 1191 stammt der älteste erhaltenste Vertrag mit russischem Landesherrn
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\item Vertrag bezieht sich auf frühere Abmachungen
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\item gegenseitige Privilegien und Strafen zwischen novgorodischen und gotländischen/deutschen Kaufleuten
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\item gleiche Strafen für gleiche Vergehen
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\item Unterscheidung zwischen Sommer- und Winterfahrer nach Novgorod
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\item 1231 heißt es, die deutschen Kaufleute hätten Stadt mittels Lieferung vor Hungersnot gerettet
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\item ältere Statuten regeln Saisonalität des Handels
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\item genossenschaftliche Strukturen erkennbar
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\item 4 Schlüssel für Truhe: Gotländer, Sooster, Lübecker und Dortmunder hatten Zugriff auf Truhe
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\end{myitemize}
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\end{document}
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