From 4e09063902c4be377a98f27c60e7a5402e888412 Mon Sep 17 00:00:00 2001 From: Jim Martens Date: Sat, 21 May 2016 14:52:53 +0200 Subject: [PATCH] =?UTF-8?q?[Geschichte]=20Sitzungsprotokoll=20vom=2012.4.?= =?UTF-8?q?=20getexed=20und=20f=C3=BCr=20Abgabe=20gek=C3=BCrzt?= MIME-Version: 1.0 Content-Type: text/plain; charset=UTF-8 Content-Transfer-Encoding: 8bit Signed-off-by: Jim Martens --- .../sitzungsprotokoll-20160412-gekürzt.tex | 204 ++++++++++++++++++ geschichte/sitzungsprotokoll-20160412.tex | 150 ++++++------- 2 files changed, 281 insertions(+), 73 deletions(-) create mode 100644 geschichte/sitzungsprotokoll-20160412-gekürzt.tex diff --git a/geschichte/sitzungsprotokoll-20160412-gekürzt.tex b/geschichte/sitzungsprotokoll-20160412-gekürzt.tex new file mode 100644 index 0000000..77d6163 --- /dev/null +++ b/geschichte/sitzungsprotokoll-20160412-gekürzt.tex @@ -0,0 +1,204 @@ +\documentclass[10pt,a4paper,oneside,ngerman,numbers=noenddot]{scrartcl} +\usepackage[T1]{fontenc} +\usepackage[utf8]{inputenc} +\usepackage[ngerman]{babel} +\usepackage{amsmath} +\usepackage{amsfonts} +\usepackage{amssymb} +\usepackage{bytefield} +\usepackage{paralist} +\usepackage{gauss} +\usepackage{pgfplots} +\usepackage{textcomp} +\usepackage[locale=DE,exponent-product=\cdot,detect-all]{siunitx} +\usepackage{tikz} +\usepackage{algpseudocode} +\usepackage{algorithm} +\usepackage{mathtools} +\usepackage{hyperref} +%\usepackage{algorithmic} +%\usepackage{minted} +\usetikzlibrary{automata,matrix,fadings,calc,positioning,decorations.pathreplacing,arrows,decorations.markings} +\usepackage{polynom} +\polyset{style=C, div=:,vars=x} +\pgfplotsset{compat=1.8} +\pagenumbering{arabic} +%\def\thesection{\arabic{section})} +%\def\thesubsection{(\alph{subsection})} +%\def\thesubsubsection{(\roman{subsubsection})} +\makeatletter +\renewcommand*\env@matrix[1][*\c@MaxMatrixCols c]{% + \hskip -\arraycolsep + \let\@ifnextchar\new@ifnextchar + \array{#1}} +\makeatother +\parskip 12pt plus 1pt minus 1pt +\parindent 0pt + +\DeclarePairedDelimiter\abs{\lvert}{\rvert}% +\DeclarePairedDelimiter{\ceil}{\lceil}{\rceil} + +\newenvironment{myitemize}{\begin{itemize}\itemsep -8pt}{\end{itemize}} % Zeilenabstand in Aufzählungen geringer + +%switch starred and non-starred (auto-size) +\makeatletter +\let\oldabs\abs +\def\abs{\@ifstar{\oldabs}{\oldabs*}} +\makeatother + +\hypersetup{ + colorlinks, + citecolor=black, + filecolor=black, + linkcolor=black, + urlcolor=black +} + +\begin{document} +\author{Jim Martens (6420323)} +\title{Die Mittelalterliche Geschichte der Hanse} +\subtitle{Vorlesungsprotokoll vom 12. April 2016} +\date{12. April 2016} +\maketitle + +\section*{Überblick über Geschichte Lübecks} + +\begin{myitemize} + \item Lübeck war zentral für die Hanse + \item spätestens im 14. Jhd. war Lübeck Hauptort der Hanse + \item Rolle u.a. durch geografische Position begründet + \item während einer Verfassungskrise in Lübeck ging die Führung an Hamburg + \item nachdem in Hamburg kurz darauf auch eine Krise ausbrach, ging Führung an Lüneburg + \item dies war auch keine dauerhafte Lösung, nach Ende der Krise in Lübeck ging Führung zurück an Lübeck + \item auf einem Hansetag wurde das Zusammenspiel zwischen Städten geregelt und Lübeck übernahm Geschäftsführung + \item Lübeck teilte diese Verantwortung mit englischen Städten + \item viele Hansetage fanden in Lübeck statt + \item Lübeck war Nachfolge für Schleswig und slawische Städte (u.a. für Alt-Lübeck) + \item von 1203 bis 1225 herrschten die Dänen über Lübeck +\end{myitemize} + +\section*{Gründung Lübecks} + +\subsection*{Erster Anlauf} +\begin{myitemize} + \item Sachsen fiel an die Welfen + \item es wird für Siedler geworben, die nach Sachsen ziehen sollen + \item Adolph war zuständig für Werbung + \item er suchte nach einem Siedlungsplatz für eine neue Stadt + \item einige Siedler siedelten bei slawischen Burgen (Lüneburg, Oldenburg) + \item an etwas südlicherer Stelle im Verhältnis zum früheren Alt-Lübeck wurde die neue Stadt Lübeck gegründet + \item wahrscheinlich wurde die Siedlung von Beginn an mit Rechten ausgestattet, ist aber nichts überliefert + \item Siedlung wuchs schnell + \item das Wachstum führte zum Streit zwischen dem Herzog und Adolph + \item 1127 wurde die Stadt zerstört +\end{myitemize} + +\subsection*{Zweiter Anlauf} +\begin{myitemize} + \item etwas weiter nördlich wurde neue Stadt durch den Herzog gegründet + \item diese war aber schlecht platziert + \item Adolph und Heinrich (Herzog) einigten sich + \item Kaufleute gingen zurück nach Lübeck und bauten Stadt wieder auf + \item Heinrich baut Lübeck als Handelsstadt aus und stattete sich mit Rechten aus + \item es wurden diplomatische Beziehungen u.a. mit Russland aufgenommen + \item 1161 Vertrag u.a. mit Russland, um freien Handel zu ermöglichen + \item die Übernahme der Stadtherrschaft durch Heinrich war nicht der Startschuss des Handels + \item entsprechende Beziehungen gab es bereits vorher +\end{myitemize} + +\section*{Wachstum Lübecks} + +Das Wachstum Lübecks gründet sich auf drei Aspekte: + +\begin{myitemize} + \item Erstens: Feste Siedlung mit Fernhandelskaufleuten, anders als z.B. Schleswig + \item dadurch höhere Rechtssicherheit + \item Zweitens: Weg zur Ostsee verkürzte sich über Lübeck + \item Drittens: Lübeck lag an Handelsstraße, die Bardowick, slawische Dörfer und dänische Gebiete verband + \item dadurch konnte das Salz besser abgesetzt werden +\end{myitemize} + +\section*{Wechselnde Machtverhältnisse} + +Nach Differenzen zwischen Heinrich und dem Kaiser und einem folgenden Reichskrieg gegen Heinrich, kam +die Stadt unter die Kontrolle Kaisers, wobei die Rechte der Bürger der Stadt bestätigt wurden. + +Mehrere Herrscher hatten Interesse an Lübeck. Nach Überlegungen seitens der Bürger die Stadt an die Dänen zu +übergeben (Hälfte dafür, Hälfte dagegen), wurde die Stadt vom Kaiser an den holsteinischen Herzog +übergeben. + +Nach einem Krieg fiel Lübeck schließlich doch an die Dänen, welche 1203 in der Stadt begeistert empfangen +wurden. Die Rechte der Stadt wurden erneut bestätigt. + +1226 wechselten die Lübecker in einem Krieg die Seiten und bekamen vom Kaiser den Reichsfreiheitsbrief. +Damit wurde Lübeck zur Reichsstadt. Dieser Privilegierung folgte der weitere Aufstieg der Stadt. + +\section*{Anfänge des Gotlandhandels und des Kontors in Novgorod} + +\subsection*{Gotlandhandel} +\begin{myitemize} + \item Anfänge des Gotlandhandels sind auf Heinrich dem Löwen zurückzuführen + \item Ansprechpartner waren nicht nur Dänemark, sondern auch Gotland + \item wann die Handelsbeziehungen mit Gotland begannen, ist nicht ganz klar + \item 1161 Artlenburger Vertrag + \item Handelsbeziehungen mit Gotland bestanden bereits vor Gründung von Lübeck + \item Vertrag verweist auf Konflikte zwischen deutschen und gotländischen Kaufleuten + \item unklar, ob es um Konflikte auf Gotland geht + \item umfassender Rechtsschutz für Gotländer, wenn deutsche Kaufleute die gleichen Rechte dort bekommen + \item Überlegung, dass dies als Vorbereitung für Handel mit Gotland gemacht wurde + \item 1170/90 wurde Kirche in Gotland vermutlich begonnen + \item 1225 gab es Weihbrief der Kirche, Kaufleute waren zu dem Zeitpunkt schon da + \item Wahrung der Rechte der dt. Kaufleute wird deren Gesandtem übergeben +\end{myitemize} + +\subsection*{Bildung genossenschaftlicher Strukturen} +\begin{myitemize} + \item niederdeutsche Kaufleute kamen früh über Lübeck nach Gotland + \item es bildeten sich genossenschaftliche Strukturen + \item deutsche Händler durften Niederlassung der gotländischen Kaufleute nutzen, bevor sie ihre eigenen Niederlassungen hatten + \item deutsche Kaufleute, die nach Gotland gingen, waren wohl schon genossenschaftlich organisiert + \item man findet im Nord- und Ostseeraum Hinweise auf gotländische Kaufleute + \item in Urkunde der Herrscherin von Flandern finden sich entsprechende Hinweise + \item Kaufleute aus Gotland jedweder Nationalität waren nach außen mit einem Siegel vertreten + \item 1280 ein Siegel zeigt Gemeinschaft der in Gotland bleibenden dt. Kaufleute + \item man kann den Artlenburger Vertrag als Gründungsdokument der Gemeinschaft der Kaufleute ansehen + \item 1252 gab es angeblich Vertrag zwischen Schweden und Lübeck, der die Privilegierung der Kaufleute + in Visby(Gotland) bestätigt +\end{myitemize} + +\subsection*{Gemeinsame Außenvertretung gotländischer Kaufleute} +\begin{myitemize} + \item Gilde in Gotland war Mittel alle Kaufleute zusammenzufassen + \item schwierig, ob man dies als Start der Hanse betrachten kann + \item 1188 gab es Verhandlungen mit Russland + \item man kann von einem gemeinsamen Agieren der Kaufleute in Gotland ausgehen + \item auch nach Ende der dänischen Vorherrschaft im Ostseeraum bestand die Gemeinschaft weiter + \item ein Vertrag berechtigt Kaufleute zur Errichtung eines Kontors in Smolensk + \item dieser Vertrag beinhaltet wieder Siegel der Kaufleute, welches auf genossenschaftliche Struktur + hinweist + \item gotländische Händler bereits Ende des 12. Jhd. in Bergen + \item in englischer Kämmerei finden sich nach 1226 immer wieder Verweise auf gotländische Kaufleute + \item dänische Krone hat genossenschaftliche Gruppe mehrfach privilegiert + \item 1226 verfügt Kaiser durch Reichsfreiheitsurkunde die Gleichheit der Lübecker Kaufleute mit anderen + Handelspartnern + \item englischer König nahm Händler von Gotland unter seinen Schutz + \item engl. König hat Urkunden sowohl für Händler aus Gotland als auch für Händler aus HRE ausgestellt +\end{myitemize} + +\subsection*{Novgoroder Kontor} +\begin{myitemize} + \item Zusammenhang zwischen Gotland und Novgorodfahrt + \item Anfänge des Novgoroder Kontor angelehnt an Geschichte des Handels mit Gotland + \item Novgorod war wichtigste Stadt für Hansisch-Russischen Handel + \item als dt. Kaufleute nach Novgorod kamen, waren skandinavische Händler bereits anwesend + \item 1165 gibt es Privileg für Bürger Kölns, die wegen Handel in Novgorod sind + \item aus 1191 stammt der älteste erhaltenste Vertrag mit russischem Landesherrn + \item Vertrag bezieht sich auf frühere Abmachungen + \item gegenseitige Privilegien und Strafen zwischen novgorodischen und gotländischen/deutschen Kaufleuten + \item gleiche Strafen für gleiche Vergehen + \item Novgoroder Kontor war nur zeitweilig besetzt + \item Unterscheidung zwischen Sommer- und Winterfahrer nach Novgorod + \item genossenschaftliche Strukturen erkennbar + \item 4 Schlüssel für Truhe: Gotländer, Sooster, Lübecker und Dortmunder hatten Zugriff auf Truhe +\end{myitemize} +\end{document} \ No newline at end of file diff --git a/geschichte/sitzungsprotokoll-20160412.tex b/geschichte/sitzungsprotokoll-20160412.tex index 67c97f5..f1d2c2f 100644 --- a/geschichte/sitzungsprotokoll-20160412.tex +++ b/geschichte/sitzungsprotokoll-20160412.tex @@ -38,7 +38,7 @@ \DeclarePairedDelimiter\abs{\lvert}{\rvert}% \DeclarePairedDelimiter{\ceil}{\lceil}{\rceil} -\newenvironment{myitemize}{\begin{itemize}\itemsep -2pt}{\end{itemize}} % Zeilenabstand in Aufzählungen geringer +\newenvironment{myitemize}{\begin{itemize}\itemsep -5pt}{\end{itemize}} % Zeilenabstand in Aufzählungen geringer %switch starred and non-starred (auto-size) \makeatletter @@ -217,81 +217,85 @@ Das Wachstum Lübecks gründet sich auf drei Aspekte: \section*{Anfänge des Gotlandhandels und des Kontors in Novgorod} -- Anfänge des Gotlandhandels und des Kontors in Novgorod -- Lübeck war Anfang von weiteren Stadtgründungen im Ostseeraum, die dann auch Lübecker Recht verwendeten -- niederdeutsche Kaufleute kamen früh über Lübeck nach Gotland -- es bildeten sich genossenschaftliche Strukturen +\subsection*{Gotlandhandel} +\begin{myitemize} + \item Anfänge des Gotlandhandels sind auf Heinrich dem Löwen zurückzuführen + \item Ansprechpartner waren nicht nur Dänemark, sondern auch Gotland + \item wann die Handelsbeziehungen mit Gotland begannen, ist nicht ganz klar + \item 1161 Artlenburger Vertrag + \item Handelsbeziehungen mit Gotland bestanden bereits vor Gründung von Lübeck + \item Vertrag verweist auf Konflikte zwischen deutschen und gotländischen Kaufleuten + \item unklar, ob es um Konflikte auf Gotland geht + \item umfassender Rechtsschutz für Gotländer, wenn deutsche Kaufleute die gleichen Rechte dort bekommen + \item Überlegung, dass dies als Vorbereitung für Handel mit Gotland gemacht wurde + \item 1170/90 wurde Kirche in Gotland vermutlich begonnen + \item 1225 gab es Weihbrief der Kirche, Kaufleute waren zu dem Zeitpunkt schon da + \item Wahrung der Rechte der dt. Kaufleute wird deren Gesandtem übergeben +\end{myitemize} -# 60-69 min -- deutsche Händler durften Niederlassung der gotländischen Kaufleute nutzen, bevor sie ihre eigenen Niederlassungen hatten -- Novgoroder Kontor war nur zeitweilig besetzt -- Anfänge des Gotlandhandels sind auf Heinrich dem Löwen zurückzuführen -- Ansprechpartner waren nicht nur Dänemark, sondern auch Gotland -- wann die Handelsbeziehungen mit Gotland begannen, ist nicht ganz klar -- 1161 Artlenburger Vertrag -- Handelsbeziehungen mit Gotland bestanden bereits vor Gründung von Lübeck -- Vertrag verweist auf Konflikte zwischen deutschen und gotländischen Kaufleuten -- unklar, ob es um Konflikte auf Gotland geht -- umfassender Rechtsschutz für Gotländer, wenn deutsche Kaufleute die gleichen Rechte dort bekommen -- Überlegung, dass dies als Vorbereitung für Handel mit Gotland gemacht wurde -- 1170/90 wurde Kirche in Gotland vermutlich begonnen -- 1225 gab es Weihbrief der Kirche, Kaufleute waren zu dem Zeitpunkt schon da -- Zusammenhang zwischen Gotland und Novgorodfahrt -- Wahrung der Rechte der dt. Kaufleute wird deren Gesandtem übergeben -- dies beruht wieder auf Gegenseitigkeit +\subsection*{Bildung genossenschaftlicher Strukturen} +\begin{myitemize} + \item niederdeutsche Kaufleute kamen früh über Lübeck nach Gotland + \item es bildeten sich genossenschaftliche Strukturen + \item deutsche Händler durften Niederlassung der gotländischen Kaufleute nutzen, bevor sie ihre eigenen Niederlassungen hatten + \item deutsche Kaufleute, die nach Gotland gingen, waren wohl schon genossenschaftlich organisiert + \item man findet im Nord- und Ostseeraum Hinweise auf gotländische Kaufleute + \item in Urkunde der Herrscherin von Flandern finden sich entsprechende Hinweise + \item Kaufleute aus Gotland jedweder Nationalität waren nach außen mit einem Siegel vertreten + \item 1280 ein Siegel zeigt Gemeinschaft der in Gotland bleibenden dt. Kaufleute + \item man kann den Artlenburger Vertrag als Gründungsdokument der Gemeinschaft der Kaufleute ansehen + \item 1252 gab es angeblich Vertrag zwischen Schweden und Lübeck, der die Privilegierung der Kaufleute + in Visby(Gotland) bestätigt +\end{myitemize} -# 70-79 min -- deutsche Kaufleute, die nach Gotland gingen, waren wohl schon genossenschaftlich organisiert -- man findet im Nord- und Ostseeraum Hinweise auf gotländische Kaufleute -- in Urkunde der Herrscherin von Flandern finden sich entsprechende Hinweise -- Kaufleute aus Gotland jedweder Nationalität waren nach außen mit einem Siegel vertreten -- 1280 ein Siegel zeigt Gemeinschaft der in Gotland bleibenden dt. Kaufleute -- man kann den Artlenburger Vertrag als Gründungsdokument der Gemeinschaft der Kaufleute ansehen -- 1252 gab es angeblich Vertrag zwischen Schweden und Lübeck, der die Privilegierung der Kaufleute - in Visby(Gotland) bestätigt -- baltischer Raum gewann im späten 12. Jhd. zunehmend an Bedeutung -- Lübeck und Gotland stellten wichtige Ausgangspunkte fast jährlicher Kreuzzüge in Region Livland, Lettland, Estland -- 1201 entstand mit Riga wichtiges städtisches Zentrum -- 1211 war Riga gesichert -- dt. Kaufleute bekamen Rechte und Privilegien und wurden vom Gottesurteil befreit +\subsection*{Riga} +\begin{myitemize} + \item 1201 entstand mit Riga wichtiges städtisches Zentrum + \item 1211 war Riga gesichert + \item dt. Kaufleute bekamen Rechte und Privilegien und wurden vom Gottesurteil befreit + \item ohne Zustimmung des Bischofs sollten die Kaufleute in Riga keine Gilde bauen + \item Stadt sollte eigenes Recht bekommen + \item Stadtmauern von Riga sind bis heute erhalten +\end{myitemize} -# 80-89 min -- ohne Zustimmung des Bischofs sollten die Kaufleute in Riga keine Gilde bauen -- Stadt sollte eigenes Recht bekommen -- Stadtmauern von Riga sind bis heute erhalten -- Gilde in Gotland war Mittel alle Kaufleute zusammenzufassen -- schwierig, ob man dies als Start der Hanse betrachten kann -- 1188 gab es Verhandlungen mit Russland -- man kann von einem gemeinsamen Agieren der Kaufleute in Gotland ausgehen -- auch nach Ende der dänischen Vorherrschaft im Ostseeraum bestand der Gemeinschaft weiter -- ein Vertrag berechtigt Kaufleute zur Errichtung eines Kontors in Smolensk -- dieser Vertrag beinhaltet wieder Siegel der Kaufleute, welches auf genossenschaftliche Struktur - hinweist -- gotländische Händler bereits Ende des 12. Jhd. in Bergen -- in englischer Kämmerei finden sich nach 1226 immer wieder Verweise auf gotländische Kaufleute -- dänische Krone hat genossenschaftliche Gruppe mehrfach privilegiert -- 1226 verfügt Kaiser durch Reichsfreiheitsurkunde die Gleichheit der Lübecker Kaufleute mit anderen - Handelspartner -- englischer König nahm Händler von Gotland unter seinen Schutz -- engl. König hat Urkunden sowohl für Händler aus Gotland als auch für Händler aus HRE ausgestellt -- Anfänge des Novgoroder Kontor angelehnt an Geschichte des Handels mit Gotland -- Luxuswaren für russische Oberschicht wurden exportiert -- Großgrundbesitzer hatten mehr Macht als Fürsten oder Versammlung in Novgorod -- Novgorod war wichtigste Stadt für Hansisch-Russischen Handel -- als dt. Kaufleute nach Novgorod kamen, waren skandinavische Händler bereits anwesend -- 1165 gibt es Privileg für Bürger Kölns, die wegen Handel in Novgorod sind -- aus 1191 stammt der älteste erhaltenste Vertrag mit russischem Landesherrn -- Vertrag bezieht sich auf frühere Abmachungen - -# 90-99 min -- gegenseitige Privilegien und Strafen zwischen novgorodischen und gotländischen/deutschen Kaufleuten -- gleiche Strafen für gleiche Vergehen -- Unterscheidung zwischen Sommer- und Winterfahrer nach Novgorod -- 1231 heißt es, die deutschen Kaufleute hätten Stadt mittels Lieferung vor Hungersnot gerettet -- ältere Statuten regeln Saisonalität des Handels -- genossenschaftliche Strukturen erkennbar -- 4 Schlüssel für Truhe - - Gotländer, Sooster, Lübecker und Dortmunder hatten Zugriff auf Truhe +\subsection*{Gemeinsame Außenvertretung gotländischer Kaufleute} +\begin{myitemize} + \item Gilde in Gotland war Mittel alle Kaufleute zusammenzufassen + \item schwierig, ob man dies als Start der Hanse betrachten kann + \item 1188 gab es Verhandlungen mit Russland + \item man kann von einem gemeinsamen Agieren der Kaufleute in Gotland ausgehen + \item auch nach Ende der dänischen Vorherrschaft im Ostseeraum bestand die Gemeinschaft weiter + \item ein Vertrag berechtigt Kaufleute zur Errichtung eines Kontors in Smolensk + \item dieser Vertrag beinhaltet wieder Siegel der Kaufleute, welches auf genossenschaftliche Struktur + \item hinweist + \item gotländische Händler bereits Ende des 12. Jhd. in Bergen + \item in englischer Kämmerei finden sich nach 1226 immer wieder Verweise auf gotländische Kaufleute + \item dänische Krone hat genossenschaftliche Gruppe mehrfach privilegiert + \item 1226 verfügt Kaiser durch Reichsfreiheitsurkunde die Gleichheit der Lübecker Kaufleute mit anderen + \item Handelspartner + \item englischer König nahm Händler von Gotland unter seinen Schutz + \item engl. König hat Urkunden sowohl für Händler aus Gotland als auch für Händler aus HRE ausgestellt +\end{myitemize} +\subsection*{Novgoroder Kontor} +\begin{myitemize} + \item Novgoroder Kontor war nur zeitweilig besetzt + \item Zusammenhang zwischen Gotland und Novgorodfahrt + \item Anfänge des Novgoroder Kontor angelehnt an Geschichte des Handels mit Gotland + \item Luxuswaren für russische Oberschicht wurden exportiert + \item Großgrundbesitzer hatten mehr Macht als Fürsten oder Versammlung in Novgorod + \item Novgorod war wichtigste Stadt für Hansisch-Russischen Handel + \item als dt. Kaufleute nach Novgorod kamen, waren skandinavische Händler bereits anwesend + \item 1165 gibt es Privileg für Bürger Kölns, die wegen Handel in Novgorod sind + \item aus 1191 stammt der älteste erhaltenste Vertrag mit russischem Landesherrn + \item Vertrag bezieht sich auf frühere Abmachungen + \item gegenseitige Privilegien und Strafen zwischen novgorodischen und gotländischen/deutschen Kaufleuten + \item gleiche Strafen für gleiche Vergehen + \item Unterscheidung zwischen Sommer- und Winterfahrer nach Novgorod + \item 1231 heißt es, die deutschen Kaufleute hätten Stadt mittels Lieferung vor Hungersnot gerettet + \item ältere Statuten regeln Saisonalität des Handels + \item genossenschaftliche Strukturen erkennbar + \item 4 Schlüssel für Truhe: Gotländer, Sooster, Lübecker und Dortmunder hatten Zugriff auf Truhe +\end{myitemize} \end{document} \ No newline at end of file