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title: "Ich kam, sah und versicherte mich"
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date: 2019-11-01 10:00:00 +0200
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categories: blog
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Versicherungen hätten selbst die Römer in die Knie gezwungen.
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Das ist zumindest mein Eindruck nach einer Expedition durch die Untiefen der Versicherungslandschaft.
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Der folgende Bericht schildert meine Eindrücke und Probleme entlang des Wegs.
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## Krankenversicherung
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Fast jede*r ist im eigenen Leben schon einmal in Kontakt mit Versicherungen gekommen. Der Besuch bei der Ärztin
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wird bei gesetzlich Versicherten direkt mit der Krankenkasse abgerechnet. Privat Versicherte zahlen den Betrag
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hingegen selbst und können sich diesen im Anschluss erstatten lassen. Hauptunterschied zwischen dem gesetzlichen
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und dem privaten System sind die Krankenversicherungsbeiträge: Im gesetzlichen System hängen diese ab von dem
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Einkommen, im privaten hingegen vom persönlichen Risiko. Gerade im Alter wird das private System zur Falle:
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die Beiträge steigen ins Unermessliche und eine Rückkehr in das günstigere gesetzliche System
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ist ausgeschlossen.
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Überhaupt ist das gesetzliche System nicht offen für alle. Grundsätzlich kann nur Mitglied einer
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gesetzlichen Krankenkasse werden, wer jünger als 55 Jahre alt und versicherungspflichtig ist. Letzteres
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ist der Fall bei sozialversicherungspflichtig Beschäftigten mit einem Brutto-Jahresgehalt von weniger als
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60.750 Euro.
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Während des Studiums gilt grundsätzlich Versicherungspflicht. Allerdings ist es möglich sich für das gesamte
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Studium inklusive konsekutiver Masterstudiengänge von dieser Versicherungspflicht zu befreien. Über meinen
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Vater war ich durch die Beihilfe mitversichert. Die Beihilfe ist zwar eine staatliche Einrichtung, zählt aber
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zum privaten System. Für mich war es günstiger mich zu befreien und dann über die Beihilfe versichert zu sein.
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Die Differenz zum 100%-igen Versicherungsschutz wurde über eine private Krankenversicherung erbracht.
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Mit Beginn meiner Arbeitszeit im November werde ich erneut versicherungspflichtig. Damit kann ich dann in das
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gesetzliche System zurückwechseln.
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Dort beginnt das eigentliche Problem aber erst: Welche der unzähligen gesetzlichen Krankenkassen ist die richtige
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für mich? Die Pflichtleistungen werden von allen gleichermaßen erbracht. Aber darüber hinaus gibt es
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diverse freiwillige Zusatzleistungen, welches sich zwischen den Kassen unterscheiden. Neben dem gesetzlichen
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Beitrag erhebt jede Krankenkasse einen Zusatzbeitrag im Umfang von durchschnittlich 0,9%. Relevant waren für mich
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möglichst viele Zusatzleistungen im Zahnbereich, wo die Pflichtleistungen der Krankenkassen den Bedarf nicht
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annähernd decken.
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Aufgrund der unzureichenden Abdeckung habe ich darüber hinaus eine Zahnzusatzversicherung abgeschlossen. Das ist
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eine private Versicherung, welche die gesetzlichen Leistungen ergänzt und einen eigenen Beitrag erhebt. Dieser
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ist allerdings wie bei jeder privaten Versicherung nicht abhängig vom Einkommen. In meinem Fall bildet die
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Versicherung auch keine Altersrückstellungen, sodass der Beitrag im Alter ansteigt. Damit dieser effektiv stabil
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bleibt, muss **ich** also Altersrückstellungen bilden.
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## Haftpflicht
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Zu diesem Zeitpunkt mag das schon überwältigend sein. Doch es geht gerade erst los. Nach dem Thema der
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Krankenversicherung habe ich mich um die Haftpflichtversicherung gekümmert. Diese Versicherung bezahlt Schäden,
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die durch mich verursacht wurden. Ein solcher Fall wird in meinem Leben mit Sicherheit eintreten, weswegen
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diese Versicherung sehr sinnig ist. Ich wohne in einer Wohnung mit zentraler Schließanlage. Sollte ich
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den Hausschlüssel verlieren, müsste ich die Kosten für die gesamte Anlage tragen. Sowas kann schnell in die
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Zehntausende gehen und dort ist eine Haftpflichtversicherung essentiell, um nicht in eine Zahlungsunfähigkeit
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zu geraten. Zum Glück sind die monatlichen Beiträge für diese Art der Versicherung moderat (ca. 7 Euro).
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Die Auswahl der Versicherung habe ich über Vergleichsportale vorgenommen. Einige der Versicherungen können
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auch direkt online abgeschlossen werden. Dann wird aber auf eine persönliche Beratung verzichtet. In jedem
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Fall sollte man sich vorher informieren, auf welche wichtigen Punkte zu achten ist.
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## Altersvorsorge
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Nächster großer Punkt ist die Altervorsorge. Die gesetzliche Rente ist sicher, aber unzureichend. Mit meinem
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Bruttogehalt bekomme ich ungefähr einen Rentenpunkt pro Jahr. Bis zum Renteneintrittsalter von 67 kann ich maximal
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42 Jahre arbeiten und daher realistisch auch maximal so viele Rentenpunkte erwerben. Zeiten des Studiums und
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der Oberstufe können ebenfalls auf die Rente angerechnet werden. Damit könnte ich auf 50 Punkte kommen.
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Selbst unter dieser Annahme bekäme ich basierend auf dem Rentenrechner ca. 1.600 Euro Rente pro Monat. Diese
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Summe müsste dann noch versteuert werden. Dabei verdiene ich ab November ca. 2.000 Euro netto. Dort entsteht
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also eine ernsthafte Lücke - die sogenannte Rentenlücke. Diese gilt es mittels privater Altersvorsorge zu
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schließen.
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Dort gibt es grundsätzlich zwei Säulen: geförderte Verträge und der Rest. Zu den staatlich geförderten
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privaten Produkten zählt die Riesterrente. Der maximale Beitrag pro Monat beträgt 175 Euro. Für die volle
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staatliche Förderung von 175 Euro im Jahr muss mindestens 4% des Bruttogehalts monatlich als Beitrag gezahlt
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werden. Zusätzlich zur direkten Förderung gibt es noch steuerliche Nachlässe, da die Beiträge zur Riesterrente
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vom steuerpflichtigen Einkommen abgezogen werden können. Im Gegenzug muss im Alter bei Bezug der Rente
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Einkommenssteuer auf den Ertragsanteil gezahlt werden. Der Ertragsanteil ist dabei jener Teil der Rente, welcher
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über Zinsen und Überschüsse im Laufe des Vertrags erzielt wurde. Aufgrund der Niedrigzinsen lohnt sich eine
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klassische Versicherung aber nicht mehr. Einzig fondsgebundene Versicherungen erwirtschaften noch Rendite.
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Ich habe mich für den Höchstbeitrag entschieden und beraten lassen. Die Entscheidung ist dann auf eine
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fondsgebundene Riesterrente gefallen.
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An dieser Stelle möchte ich auch auf die Kritik an der Riesterrente eingehen. Die Versicherungsunternehmen
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rechnen mit einer absurd hohen Lebenserwartung. Daher strecken sie das erreichte Vermögen auf einen unnötig langen
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Zeitraum, wodurch die monatliche Rente geringer ausfällt. Meistens wird mit dem Alter 99 gerechnet, obwohl eine
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realistische Lebenserwartung eher bei 78 liegt. Immerhin kann man sich unschädlich 30% des Vermögens direkt
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ausbezahlen lassen, was bei einer kurzen Lebenserwartung vorteilhaft sein kann.
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Der Vorschlag von Norbert Blüm ist da sehr interessant: Die 4% des Bruttogehalts könnten auch in die gesetzliche
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Rentenkasse fließen
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und dann von den Arbeitgeber*innen verdoppelt werden. Davon hätten die meisten Menschen viel mehr.
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Geringverdiener\*innen profitieren überhaupt nicht von der Riesterrente, zumal diese auf die Grundsicherung
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im Alter angerechnet wird. Bestrebungen zu einer umfassenden Reform gibt es immer wieder, auch die amtierende
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"Große" Koalition im Bundestag hat eine entsprechende Absicht im Koalitionsvertrag stehen. Der große Durchbruch
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ist bislang jedoch nicht gelungen.
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## Berufsunfähigkeitsversicherung
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Im Gegensatz zu den bisher genannten Versicherungen habe ich eine Berufsunfähigkeitsversicherung seit 2015.
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Zum Ende des Studiums habe ich die versicherte Rente auf 2.000 Euro angehoben und die Versicherungszeit bis
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zum 67. Lebensjahr ausgedehnt. Bei jeder Versicherung stellt sich die Frage, ob diese sich lohnt. Stehen Risiko
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und Kosten im richtigen Verhältnis? Dazu ist es wichtig das persönliche Risiko einzuschätzen: Wie wahrscheinlich
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ist der Versicherungsfall? Käme ich in dem Versicherungsfall ohne die Versicherung aus?
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Das Risiko bei der Berufsunfähigkeit, also unbegrenzte Arbeitsunfähigkeit, ist gering genug, sodass die
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Beiträge bezahlbar sind. Im Falle einer Berufsunfähigkeit und entsprechend ausbleibenden Gehältern könnte
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ich aber nicht auf die versicherte Leistung verzichten. Beide Aspekte zusammen sprachen 2015 und sprechen immer
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noch für eine Berufsunfähigkeitsversicherung. Die Beiträge belaufen sich auf ca. 67 Euro monatlich.
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## Geldanlage
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Neben all diesen Versicherungen empfiehlt es sich auch ca. drei Monatsgehälter anzusparen und sofort zugriffsbereit
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zu haben für ungeplante Kosten. Dieses Geld sollte aber nicht auf dem Girokonto liegen. Für diesen Zweck
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lohnt sich ein Tagesgeldkonto, auch wenn keines mehr Zinsen über Inflationsrate anbietet. Mit ein wenig
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Suche finden sich aber immer noch Konten, die zumindest ein wenig Zinsen auszahlen. Tagesgeldkonten sind übrigens
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rechtlich gesehen auch Versicherungen.
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## Rechtsschutzversicherung
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Unschlüssig bin ich mir bei der Rechtsschutzversicherung. Während des Studiums hatte ich eine solche, musste
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aber nie Gebrauch davon machen. Andererseits kann es gerade eine solche Versicherung sein, die es ermöglicht
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überhaupt das eigene Recht über den Rechtsweg einzuklagen. Auch hier ist das persönliche Risiko als
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Entscheidungsgrundlage relevant. Wer viel Auto fährt oder Stress mit dem Boss erwartet, kommt an einer
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Rechtsschutzversicherung kaum vorbei. Die Kosten bewegen sich so im Rahmen von 30-40€ im Monat für gute
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Versicherungen.
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## Fazit
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Die hier vorgestellten Versicherungen passen für fast alle Menschen. Daneben gibt es noch eine ganze Liste
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an Versicherungen, die in der Regel keine Praxisrelevanz haben. In jedem Fall sollte man sich rechtzeitig mit
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dem Thema auseinandersetzen und viel Frustrationstoleranz mitbringen. Ich habe hier bewusst keine konkreten
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Versicherungen genannt, da ich keine allgemeinen Empfehlungen aussprechen kann und möchte.
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Neben dem ganzen Thema der Versicherungen gibt es noch den großen Aspekt der Geldanlage über das Tagesgeld
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hinaus. Dazu werde ich etwas schreiben, sobald ich erste Erfahrungen damit gesammelt habe.
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