\documentclass[10pt,a4paper,oneside,ngerman,numbers=noenddot]{scrartcl} \usepackage[T1]{fontenc} \usepackage[utf8]{inputenc} \usepackage[ngerman]{babel} \usepackage{amsmath} \usepackage{amsfonts} \usepackage{amssymb} \usepackage{paralist} \usepackage{gauss} \usepackage{pgfplots} \usepackage[locale=DE,exponent-product=\cdot,detect-all]{siunitx} \usepackage{tikz} \usetikzlibrary{matrix,fadings,calc,positioning,decorations.pathreplacing,arrows,decorations.markings} \usepackage{polynom} \polyset{style=C, div=:,vars=x} \pgfplotsset{compat=1.8} \pagenumbering{arabic} \def\thesection{\arabic{section})} \def\thesubsection{(\alph{subsection})} \def\thesubsubsection{(\roman{subsubsection})} \makeatletter \renewcommand*\env@matrix[1][*\c@MaxMatrixCols c]{% \hskip -\arraycolsep \let\@ifnextchar\new@ifnextchar \array{#1}} \makeatother \begin{document} \author{Tronje Krabbe, Jim Martens, Julian Tobergte} \title{Hausaufgaben zum 22. Oktober} \maketitle \section{} %1 \subsection{} %a \subsection{} %b \subsubsection{} %i Zu zeigen: für beliebige $b > 1$ gilt: $\log_{b}(n) \in \mathcal{\theta} (\log_{2}n)$\\ Dies ist durch die Logarithmusgesetze einfach zu zeigen. $\log_{b}(n)$ kann demnach auch als $\frac{\log_{2}(n)}{\log_{2}(b)}$ dargestellt werden. Dabei geht dieser Term asymptotisch gegen $\log_{2}(n)$, da $\log_{2}(b)$ eine Konstante ist und daher nicht beachtet werden muss. Damit ist die Aussage gezeigt, dass $\log_{b}(n)$ für $b > 1$ asymptotisch genau so schnell wächst wie $\log_{2}(n)$. \subsubsection{} %ii Behauptung: $f \in \mathcal{O}(g) \Rightarrow g \in \omega (f)$\\ Diese Behauptung gilt nicht. Dies kann mithilfe der Definition der Landau-Symbole erklärt werden. $f \in \mathcal{O}(g)$ besagt, dass $f$ maximal so schnell wie $g$ wächst. Dabei ist auch der Fall enthalten, dass $f$ und $g$ gleich schnell wachsen. Der zweite Teil der Behauptung erfordert jedoch, dass $g$ in jedem Fall schneller als $f$ wächst. Dies steht aber im Widerspruch zu dem ersten Teil der Behauptung. Damit ist die Behauptung widerlegt. \subsubsection{} %iii \section{} %2 \subsection{} %a \subsection{} %b \section{} %3 \subsection{} %a \subsection{} %b $X^{64}$ kann geschickter berechnet werden, wenn man die Ergebnisse von vorigen Multiplikationen speichert. Damit lässt sich $X^{64}$ auf diese Weise berechnen:\\ \begin{alignat*}{3} & X &\cdot & X &=& X^{2} \\ & X^{2} &\cdot & X^{2} &=& X^{4} \\ & X^{4} &\cdot & X^{4} &=& X^{8} \\ & X^{8} &\cdot & X^{8} &=& X^{16} \\ & X^{16} &\cdot & X^{16} &=& X^{32} \\ & X^{32} &\cdot & X^{32} &=& X^{64} \end{alignat*} Auf eben gezeigte Weise kann man $X^{64}$ mit nur $6$ Multiplikationen ausrechnen. Interessanterweise gilt $2^{6} = 64$. Müsste man nun eine andere 2-Potenz ausrechnen, dann wäre das Ergebnis ebenso schnell klar. Da im allgemeinen Fall $n$ aber irgendeine Zahl sein kann, ist es sinnvoll sich zum Beispiel $74$ anzusehen. Im Fall von $74$ würde es so weiter gehen: \begin{alignat*}{3} & X^{64} &\cdot & X^{8} &=& X^{72} \\ & X^{72} &\cdot & X^{2} &=& X^{74} \end{alignat*} Demnach würden bei $74$ acht Multiplikationen benötigt. Daraus kann die allgemeine Formel für die Anzahl der Multiplikationen $F(n)$ gebildet werden:\\ \begin{alignat*}{2} F(n) &=& \begin{cases} 0, & \text{wenn } n = 1\\ \lceil F(\frac{n}{2}) \rceil + 1, & \text{wenn } n > 1 \end{cases} \end{alignat*} Diese rekursive Formel könnte auch als Schleife dargestellt werden. Durch die Halbierung von n bei jedem Durchgang hat die Funktion eine logarithmische Laufzeit. Die Addition ist dabei irrelevant, wenn man sich das asymptotische Verhalten ansieht. Damit ist die Behauptung, dass $\mathcal{O}(\log n)$ Multiplikationen ausreichen um $X^{n}$ zu berechnen, gezeigt. \subsection{} %c \end{document}