\documentclass[10pt,a4paper,oneside,ngerman,numbers=noenddot]{scrartcl} \usepackage[T1]{fontenc} \usepackage[utf8]{inputenc} \usepackage[ngerman]{babel} \usepackage{amsmath} \usepackage{amsfonts} \usepackage{amssymb} \usepackage{paralist} \usepackage{gauss} \usepackage{stmaryrd} \usepackage[locale=DE,exponent-product=\cdot,detect-all]{siunitx} \usepackage{tikz} \usetikzlibrary{automata,matrix,fadings,calc,positioning,decorations.pathreplacing,arrows,decorations.markings} \usepackage{polynom} \polyset{style=C, div=:,vars=x} \pagenumbering{arabic} \def\thesection{10.\arabic{section})} \def\thesubsection{\arabic{subsection}.} \def\thesubsubsection{(\alph{subsubsection})} \setcounter{section}{2} \makeatletter \renewcommand*\env@matrix[1][*\c@MaxMatrixCols c]{% \hskip -\arraycolsep \let\@ifnextchar\new@ifnextchar \array{#1}} \makeatother \addtolength{\parskip}{\baselineskip} \begin{document} \author{Jim Martens} \title{Hausaufgaben zum 11. Juni} \maketitle \section{} %10.3 \subsection{} %1. \subsubsection{} %a Es ist zu zeigen, dass F aus der angegebenen Formelmenge M folgt. Nach Definition 5.1 folgt F genau dann aus M, wenn alle Modelle von M auch Modelle von F sind. Nach Satz 5.11 sind die Modelle einer Formelmenge identisch mit den Modellen einer Konjunktion aller Mengenglieder.\\ Daraus ergibt sich, dass eine Belegung diese Formel erfüllen muss, um ein Modell von M zu sein:\\ $G = ((B \Rightarrow D) \Rightarrow (A \vee C)) \wedge ((A \vee C) \Rightarrow E) \wedge (B \Rightarrow (D \vee E)) \wedge (E \Rightarrow F)$\\ Daraus folgt wiederum, dass eine Belegung M nur erfüllt, wenn $(E \Rightarrow F)$ erfüllt ist. Diese Teilformel ist wiederum erfüllt, wenn E falsch oder F wahr ist. M kann nur erfüllt sein, wenn E wahr ist, denn sonst müsste auch $(A \vee C)$ und damit $(B \Rightarrow D)$ falsch sein. Letzteres würde voraussetzen, dass B wahr und D falsch sind. Daraus würde folgen, dass $(B \Rightarrow (D \vee E))$ falsch ergäbe, da hier nun B wahr und sowohl D als auch E falsch wären. Damit wiederum wäre die Formel G nicht erfüllt.\\ Daraus folgt also, dass E und damit auch F wahr sein müssen, damit eine Belegung ein Modell von M sein kann. Daher ist immer wahr, wenn eine Belegung ein Modell von M ist, womit diese Belegung auch ein Modell von F ist. \subsubsection{} %b In diesem Fall kann E falsch sein. Damit müssten auch $(A \vee C)$ und $\neg(B \Rightarrow D)$ falsch sein. $(B \Rightarrow D)$ wiederum müsste wahr sein, was durch den Wahrheitswert falsch für B erreicht werden kann. Damit kann eine Belegung M erfüllen, wenn E falsch ist. Wenn E falsch ist, dann muss F nicht wahr sein, damit $(E \Rightarrow F)$ wahr ist, womit nicht alle Modelle von M auch Modelle von F sind. \subsection{} %2. F folgt genau dann aus M, wenn jede Belegung, die M wahr macht, auch F wahr macht. Damit folgt F genau dann aus M, wenn jede Belegung, die alle Formeln aus M wahr macht, $\neg F$ falsch macht. Daher kann F nicht aus $M \cup \{\neg F\}$ folgen, da jede Belegung, die diese Menge erfüllt, F falsifiziert. Wenn F nicht aus $M \cup \{\neg F\}$, dann darf F auch nicht aus M folgen. Dies ist nur möglich, wenn M unerfüllbar ist. \section{} %10.4 \subsection{} %1. \setcounter{subsubsection}{0} \subsubsection{} %a \begin{alignat*}{2} \text{sub}_{1a}(A) &=& (A \Rightarrow \neg B) \\ \text{sub}_{1a}(B) &=& (D \wedge A) \\ \text{sub}_{1a}(C) &=& (C \vee D) \\ \intertext{Für alle anderen Aussagensymbole $A_{i}$ sei $sub_{1a}(A_{i}) = A_{i}$} sub_{1a}(F_{a}) &=& (((A \Rightarrow \neg B) \Rightarrow \neg(D \wedge A)) \wedge (C \vee D)) = G_{a} \end{alignat*} \subsubsection{} %b \begin{alignat*}{2} \text{sub}_{1b}(A) &=& (\neg(B \vee C) \wedge E) \\ \text{sub}_{1b}(D) &=& \neg(B \vee C) \\ \intertext{Für alle anderen Aussagensymbole $A_{i}$ sei $sub_{1b}(A_{i}) = A_{i}$} sub_{1b}(F_{b}) &=& ((\neg(B \vee C) \wedge E) \Leftrightarrow \neg(B \vee C)) \\ &=& ((\neg(B \vee C) \wedge E) \Leftrightarrow \neg(B \vee C)) = sub_{1b}(G_{b}) \end{alignat*} \subsection{} %2. \subsubsection{} %a $R_{a} = \frac{\neg A}{A \Rightarrow B}$\\ \begin{tabular}{c|cc|cc} & F & G & $\neg$F & $(F \Rightarrow G)$ \\ \hline $\mathcal{A}_{0}$ & 0 & 0 & 1 & 1 \\ $\mathcal{A}_{1}$ & 0 & 1 & 1 & 1 \\ $\mathcal{A}_{2}$ & 1 & 0 & 0 & 0 \\ $\mathcal{A}_{3}$ & 1 & 1 & 0 & 1 \end{tabular}\\ Für alle Belegungen mit $\mathcal{A}(\neg F) = 1$ gilt auch $\mathcal{A}((F \Rightarrow G)) = 1$.\\ Falls M eine Formelmenge ist und $M \vdash_{R_{a}} G$, dann $M \models G$. \\ Daher ist die Regel korrekt. \subsubsection{} %b $R_{b} = \frac{A \Leftrightarrow B}{A}$\\ \begin{tabular}{c|cc|c} & F & G & $(F \Leftrightarrow G)$ \\ \hline $\mathcal{A}_{0}$ & 0 & 0 & 1 \\ $\mathcal{A}_{1}$ & 0 & 1 & 0 \\ $\mathcal{A}_{2}$ & 1 & 0 & 0 \\ $\mathcal{A}_{3}$ & 1 & 1 & 1 \end{tabular}\\ Für die Belegung $\mathcal{A}_{0}$ mit $\mathcal{A}((F \Leftrightarrow G)) = 1$ gilt nicht $\mathcal{A}(F) = 1$. Demzufolge ist nicht jedes Modell von $(F \Leftrightarrow G)$ auch eines von $F$. Daher ist die Regel nicht korrekt. \subsubsection{} %c $R_{c} = \frac{A \vee B, B \vee C}{A \vee C}$\\ \begin{tabular}{c|ccc|ccc} & F & G & H & $(F \vee G)$ & $(G \vee H)$ & $(F \vee H)$ \\ \hline $\mathcal{A}_{0}$ & 0 & 0 & 0 & 0 & 0 & 0\\ $\mathcal{A}_{1}$ & 0 & 0 & 1 & 0 & 1 & 1\\ $\mathcal{A}_{2}$ & 0 & 1 & 0 & 1 & 1 & 0\\ $\mathcal{A}_{3}$ & 0 & 1 & 1 & 1 & 1 & 1\\ $\mathcal{A}_{4}$ & 1 & 0 & 0 & 1 & 0 & 1\\ $\mathcal{A}_{5}$ & 1 & 0 & 1 & 1 & 1 & 1\\ $\mathcal{A}_{6}$ & 1 & 1 & 0 & 1 & 1 & 1\\ $\mathcal{A}_{7}$ & 1 & 1 & 1 & 1 & 1 & 1\\ \end{tabular}\\ Für die Belegung $\mathcal{A}_{2}$ mit $\mathcal{A}((F \vee G)) = 1$ und $\mathcal{A}((G \vee H)) = 1$ gilt nicht $\mathcal{A}((F \vee H)) = 1$.\\ Demzufolge erfüllt nicht jede Belegung, die $(F \vee G)$ und $(G \vee H)$ erfüllt, auch $(F \vee H)$. Daher ist die Regel nicht korrekt. \subsection{} %3. \def\thesubsubsection{(\arabic{subsubsection})} \subsubsection{} %1 Annahme aus M \subsubsection{} %2 Axiom $H_{6b}$ \\ $sub_{2}(A) = (G \Rightarrow H)$ \\ $sub_{2}(B) = (H \Rightarrow F)$ \subsubsection{} %3 Modus ponens\\ $sub_{3}(A) = (G \Rightarrow H) \wedge (H \Rightarrow F)$ \\ $sub_{3}(B) = (H \Rightarrow F)$ \subsubsection{} %4 Axiom $H_{1}$ \\ $sub_{4}(A) = (H \Rightarrow F)$\\ $sub_{4}(B) = G$ \subsubsection{} %5 Modus ponens\\ $sub_{5}(A) = (H \Rightarrow F)$\\ $sub_{5}(B) = (G \Rightarrow (H \Rightarrow F))$ \subsubsection{} %6 Axiom $H_{6a}$\\ $sub_{6}(A) = (G \Rightarrow H)$\\ $sub_{6}(B) = (H \Rightarrow F)$ \subsubsection{} %7 Modus ponens\\ $sub_{7}(A) = (G \Rightarrow (H \Rightarrow F))$ \\ $sub_{7}(B) = (G \Rightarrow H)$ \subsubsection{} %8 Axiom $H_{2}$\\ $sub_{8}(A) = G$\\ $sub_{8}(B) = H$\\ $sub_{8}(C) = F$ \subsubsection{} %9 Modus ponens\\ $sub_{9}(A) = (G \Rightarrow H)$\\ $sub_{9}(B) = ((G \Rightarrow (H \Rightarrow F)) \Rightarrow (G \Rightarrow F))$ \subsubsection{} %10 Modus ponens\\ $sub_{10}(A) = (G \Rightarrow (H \Rightarrow F))$\\ $sub_{10}(B) = (G \Rightarrow F)$ \end{document}