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SemFrieden: Stichpunkte zusammengetragen
This commit is contained in:
@ -41,10 +41,12 @@ Auf dem Weg zu den Haager Friedenskonferenzen nach der gescheiterten Brüsseler
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Vorarbeiten zur ersten Haager Friedenskonferenz:
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Der russische Außenminister Graf Mouravieff lud im Auftrag von Zar Nikolaus II. zusätzlich zu den in Petersburg diplomatisch vertretenen Nationen auch Luxemburg, Montenegro und Siam ein. Alle Länder nahmen die Einladung ein. Der Kreis der Teilnehmer war mit 26 Teilnehmern damit doppelt so groß, wie bei der letzten Konferenz in Brüssel.
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Teilnehmer:
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- Deutschland, England, Frankreich, Italien, Österreich-Ungarn, Russland
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- Belgien, BUlgarien, Dänemark, Griechenland, Luxemburg, Montenegro, die Niederlande, Portugal, Rumänien, Schweden-Norwegen, die Schweiz, Serbien, Spanien und die Türkei
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- China, Japan, Persien, Siam - USA und Mexiko
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- Belgien, Bulgarien, Dänemark, Griechenland, Luxemburg, Montenegro, die Niederlande, Portugal, Rumänien, Schweden-Norwegen, die Schweiz, Serbien, Spanien und die Türkei
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- China, Japan, Persien, Siam
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- USA und Mexiko
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Kombattant in der Ersten Haager Landkriegsordnung:
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Hauptziel der Konferenz war die Entwicklung von Instrumenten zur friedlichen Streitbeilegung und Verhinderung von Kriegen. Rüstungsbeschränkung war daher auch ein Ziel ("Abrüstungskonferenz"). Konferenz begann 18. Mai 1899 in Haag.
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@ -52,18 +54,14 @@ Hauptziel der Konferenz war die Entwicklung von Instrumenten zur friedlichen Str
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Levée en masse:
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Dieser strittige Punkt war der Hauptgrund für das Scheitern von der Brüsseler Konferenz und auch die Haager Friedenskonferenz drohte daran zu scheitern. Der Punkt wurde in der 2. Kommission und dort in der 2. Unterkommission behandelt. Am 20. Juni 1899 hat der deutsche Vertreter, von Schwarzhoff, eine mittlerweile berühmte Rede gehalten. Seine Kernpunkte waren, dass Artikel 9 und 10 (beschäftigen sich mit der Levée en masse) keineswegs die Möglichkeit des Patriotismus und der Abwehr angreifender Truppen ausschließen. Es müsse lediglich sichergestellt werden, dass sich die Erhebenden klar als Kämpfer zu erkennen geben, einen Kommandeur haben, ihre Waffen offen tragen, sich an die Rechte des Kriegs halten und ein gemeinsames Zeichen haben. Ferner erläuterte Schwarzhoff, dass Soldaten auch Menschen seien und daher Humanität erwarten dürften. Wenn Soldaten, erschöpft von einem langen Marsch, in einem Dorf Rast machen, dann müssten sie sicher sein können, dass sich die friedlichen Passanten nicht unerwarteter Weise zu Angreifern wandelten. Der russische und niederländische Vertreter schlossen sich dieser Ausführung an.
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Martens'sche Klausel:
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In seiner Eingangsrede zu der obigen Sitzung verlas Martens seine Erklärung, die später in die Präambel der HLKO aufgenommen wurde: "[...]Until a perfectly complete code of the laws of war is issued, the Conference thinks it right to declare that in cases not included in the present arrangement, populations and belligerents remain under the protection and empire of the principles of international law, as they result from the usages established between civilized nations, from the laws of humanity, and the requirements of the public conscience."
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Martens'sche Klausel: In seiner Eingangsrede zu der obigen Sitzung verlas Martens seine Erklärung, die später in die Präambel der HLKO aufgenommen wurde: "[...]Until a perfectly complete code of the laws of war is issued, the Conference thinks it right to declare that in cases not included in the present arrangement, populations and belligerents remain under the protection and empire of the principles of international law, as they result from the usages established between civilized nations, from the laws of humanity, and the requirements of the public conscience."
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Artikel 9 und 10:
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Beide Artikel wurden ohne Änderungen übernommen.
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Artikel 9 und 10: Beide Artikel wurden ohne Änderungen übernommen.
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Artikel 11:
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Der Status von Nichtkombattanten in einer Armee wurde durch diesen Artikel gewürdigt. Sie stehen unter dem gleichen Schutz, wie Kombattanten.
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Artikel 11: Der Status von Nichtkombattanten in einer Armee wurde durch diesen Artikel gewürdigt. Sie stehen unter dem gleichen Schutz, wie Kombattanten.
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Vorbereitung zweite Konferenz:
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Der Impuls für die zweite Konferenz ging von den USA aus, obwohl die formelle Einladung erneut von dem russischen Zaren ausging. Diesmal gab es 44 Teilnehmerstaaten. Zusätzlich zu den Signatarstaaten der ersten Konferenz waren diesmal auch folgende Staaten dabei:
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Argentinien, Bolivien, Brasilien, Chile, Dominikanische Republik, Equador, Guatemala, Haiti, Kolumbien, Nicaragua, Panama, Paraguay, Peru, El Salvador, Uruguay, Venezuela und Norwegen (diesmal als selbstständiger Staat).
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Der Impuls für die zweite Konferenz ging von den USA aus, obwohl die formelle Einladung erneut von dem russischen Zaren ausging. Diesmal gab es 44 Teilnehmerstaaten. Zusätzlich zu den Signatarstaaten der ersten Konferenz waren diesmal auch folgende Staaten dabei: Argentinien, Bolivien, Brasilien, Chile, Dominikanische Republik, Equador, Guatemala, Haiti, Kolumbien, Nicaragua, Panama, Paraguay, Peru, El Salvador, Uruguay, Venezuela und Norwegen (diesmal als selbstständiger Staat).
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Levée en masse:
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Deutschland möchte, dass Gruppen aus der Bevölkerung, die sich erheben, im Voraus ihr Emblem dem Feind bekannt geben. Frankreich antwortet darauf, dass es in den Wirren des Krieges oftmals nicht möglich ist, diese Information dem Feind zu übermitteln, ohne die eigene Position zu kompromittieren. Stattdessen sei es im Aufgabenbereich einer jeden Armee eine gute Aufklärung zu haben, um zu wissen, wo ihre eigenen Truppen sind und wo sich die des Feindes befinden. Der Vorschlag Deutschlands wurde mehrheitlich abgelehnt. Der zweite Änderungsantrag Deutschlands beschäftigte sich mit der Pflicht von den sich Erhebenden, ihre Waffen offen zu tragen. Dieser Vorschlag wurde mehrheitlich angenommen, da er nur eine Klarstellung war, denn die sich Erhebenden mussten auch vorher schon die Gebräuche des Landkriegs beachten, was den offenen Kampf einschließt.
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