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[Geschichte] Sitzungsprotokoll vom 9.11.17 erstellt

Signed-off-by: Jim Martens <github@2martens.de>
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Protokoll Geschichte Rom III 9. November 2017
# 0-9 min
- Julian hat Beinamen Apostata bekommen
- ist jung verstorben
- geboren als Flavius Claudius Julianus um 331 in Konstantinopel
- Enkel von Constantius Clorus (?)
- Großteil der Familie fiel dynastischen Morden zum Opfer
- wurde als 6-jähriger zu Landgut verbracht und dort unter Hausarrest gestellt
- in Kapadokien
- mit Griechisch aufgewachsen, Fan von alten Griechen
- betrieb intensive Studien über Neuplatoniker, Bibel und Judentum
- Julian trifft Libanius
- Halbbruder von Julian (Gallus) wird Cäsar
- bedeutet mehr Bewegungsfreiheit für Julian
- vierjähriges Rhetorikstudium
- Einweihung in Mythologie in Athen
- Kontakt mit Basilius dem Großen
- vertraut mit christlichem Gedankengut
# 10-19 min
- Julian wird 355 zum Caesar
- als Aufpasser bekommt Julian einen Heermeister zur Seite gestellt
- Franken hatten Köln eingenommen
- insgesamt 40 Städte waren gefallen
- Julian erobert Köln zurück und bezwingt die Allemannen und Saalfranken
- Toxandrien wird Kerngebiet der Franken (heutiges Belgien)
- Julian sichert Schiffsverbindung zwischen Britannien und Rhein
- Julian beginnt Wiederaufbau der zerstörten Städte und geht gegen Korruption vor
- musterhafte Verwaltung in Gallien
- Constantius fordert Truppen für Osten an
- Julian schickt nur einen Teil der angeforderten Truppen
- Teil des Heeres besteht aus Föderaten (Wehrbauern), die lokal gebunden sind
- diese wollen nicht nach Persien
- Julian wird zum Augustus ernannt
- Constantius verweigert den Verzicht auf Truppen
- es droht ein Bürgerkrieg
- Constantius stirbt und ernennt Julian zum Nachfolger
- Julian wird Kaiser
# 20-29 min
- Vetter von Constantius wird konsekriert
- er verkleinert den Hof
- Polizeitruppe wird aufgelöst
- Julian wird Bürgerkaiser
- Julian will nach Leistung befördern
- Julian ist tolerant gegenüber Christen
- senkt Steuern
- Stadträte werden wieder aufgefüllt
- erlässt Schulden für Städte
- Tempelland wird an Städte zurückgegeben
- Konstantinopel wird ausgebaut
- große Bibliothek wird angelegt
- Rückwendung Julians zum alten Glauben
- lässt sich Philosophen-Bart wachsen
- 361 erlaubt er wieder die Verehrung der alten Götter
- alte Priesterstellen werden wieder besetzt
- Rückförderung aller Güter, die die Christen von den Tempeln entwendet hatten
- Privilegien des Klerus werden abgeschafft (keine staatliche Post, keine
Steuerbefreiung)
- Rechte der Bischöfe im staatlichen Gerichtswesen werden abgeschafft
- Ziel ist Schwächung der Amtskirche, Ziel ist Zersplitterung der Kirche
- Attanasius wird erneut verbannt
- grausame Racheakte der Heiden
- schützt die bisher unterdrückten Sonderkirchen
- 17. Juni 362 wird Rhetorenedikt erlassen
- große Bestürzung
- Lehrer müssten Integrität beweisen
- Julian ist potentiell Gesinnungsethiker
# 30-39 min
- Julian erklärt sich Missionserfolge der Christen mit sozialem Versagen der Heiden
- Götter sind die Naturkräfte
- Julian fällt moralische Urteile über alte Literatur
- er warnt vor Liebesroman
- er warnt vor Epikur
- Aristophanes
- wenig Unterschied zwischen Neuplatoniker und Christen
- Julian liebt neuplatonische Theologie
- unterscheidet nicht zwischen Philosophie und Theologie
- beides führt zu moralisch integrem Leben
- Ablehnung der reinen Naturwissenschaften, die ihm zu viel erklären
- verehrt auch Sonnengott
- religiöse Heliozentrik
- übrige Götter sind für Julian Ausflüsse des Sonnengottes
- höchstes Fest ist Weihnachtsfest
- 362 bricht er auf nach Persien, um das zu beenden, was Constantius nicht mehr
schaffte
- Julian stirbt in Folge von Verletzungen
- Heiden waren tief bestürzt
- Julian wird sofort vom Senat konsekriert
- seine Schriftwerke werden gesammelt
- interessanteste Gestalt der Spätantike
- Julian wurde zum Beginn der Faustgestalt
- Liebling der Aufklärer
# 40-49 min
- neuere Forschung bewertet ihn als Mensch sehr gut
- seine Politik wird aber als aussichtslos eingeschätzt
- Jovianus wird zum Kaiser ausgerufen
- er vereinbart einen 30-jährigen Frieden mit Persern
- Nordmesopotamien mit 15 Festungen wird an Persern abgetreten
- Armenien wird abgegeben
- erneuerte sofort die Rechte der Christen
- Politik von Julian wird umgekehrt
- 364 stirbt Jovian
- Valentinianus wird Augustus
- Valens wird zum zweiten Augustus ernannt
- Valentinian im Westen, Valens im Osten
- Neissus ist Grenze der Reichshälften
- alle offiziellen Gesetze werden im Namen beider Kaiser ausgestellt
- Valentinian regiert in Mailand
- Valens regiert in Konstantinopel
- 366 gibt es verlustreichen Sieg der Römer gegen Allemannen
- Valentinian unternimmt Rachefeldzug
- Pakt mit Burgund
- Friedensschluss mit Allemannen
- Franken und Sachsen bleiben ein Problem
- Pikten und Co greifen Britannien von Norden an
- Hadrianswall wird noch einmal ausgebaut
- neue Provinz wird eingerichtet
# 50-59 min
- in Rom gibt es Prozesse gegen Senatoren
- Valentinian hat Rom nie betreten
- Heermeister werden befördert und den Prätorianerpräfekten gleichgestellt
- Valentinian geht gegen Korruption vor
- es gibt mal Straßenkämpfe bei Bischofswahl in Rom
- Valentinian ist katholisch, aber sehr tolerant
- Tempelgüter werden den Tempeln weggenommen
- Valentinian stirbt in Folge eines Wutanfalls
- Valentinian II. wird in Budapest zum Kaiser ausgerufen
- Grazian wird zum Augustus
- territoriale Aufgabenteilung im Westreich
- Illyricum, Italien und Afrika gehen an Valentinian II.
- Gallien geht an Grazian
- Grazian residiert in Trier
- Grazian wird Vormund von Valentinian II.
- Grazian ist hochgebildet und betreibt senatsfreundliche Politik
- er geht nach Rom
- in Zivilverwaltung werden hauptsächlich Senatoren verwendet
- Germanengefahr wird abgewendet
# 60-69 min
- Donaugrenze wurde befestigt
- Valens schickt Truppen zur Donau
- Truppen rufen Gegenkaiser aus
- Gegenkaiser wird besiegt
- Goten wurden vom Gegenkaiser zu Hilfe gerufen
- sie können zurückgeschlagen werden
- Valens unternimmt Gegenschlag und überschreitet Donau
- Goten spalten sich
- Wulfius wird zu den Goten geschickt
- Valens schickt Attanasius erneut ins Exil
- Attanasius hat hauptsächlich Polemiken gegen Arianer hinterlassen
- zum ersten Mal wird Askese als Lifestyle gefeiert
- Mönchsleben erstarkt
- Situation der Heiden unter Valens relativ gut
- Valens schließt Frieden mit Katholiken
- eine Menge an Majestätsprozessen
- Armenien bleibt Unruheherd
- Goten waren seit 3. Jhd. am Schwarzmeer
- Hunnen greifen die Ostgoten an
- Ostgoten werden Untertanen
- Westgoten erleidet große Niederlage
- großer Teil geht an die Donau und bittet um Aufnahme ins Reich
- gotische Boten kommen zu Valens
- Valens ordnet Aufnahme der Westgoten an
- Ostgoten schließen sich den Westgoten an
- Versorgungsprobleme an der Donau
- Zugang zum Markt wird verweigert
# 70-79 min
- es kommt zum Krieg
- die Goten besiegen Grenztruppen und erlangen römische Ausrüstung
- Laeti laufen zu Goten über
- 377 will Valens die Goten besiegen
- macht Friedensverhandlungen mit Persern
- Grazian hat Truppen nach Osten geschickt
- Valens schickt noch mehr Truppen
- Goten erhalten Unterstützung von Hunnen und Alanen
- eine Gruppe wird von Grazian besiegt und in der Poebene angesiedelt
- Alemannen gehen über zugefrorenen Hochrhein
- Alemannen werden besiegt
- Grazian setzt über den Rhein
- Valens wagt Schlacht und wird vernichtend geschlagen
- Witwe von Valens verteidigt Konstantinopel
- unbeteiligte Goten in Kleinasien werden niedergemetzelt
- erst einmal liegen weite Teile des Ostreiches offen
# 80-89 min
- in Trier blüht lateinische Kultur
- noch gibt es feste Rheinbrücken, die dann aber für Jahrhunderte verschwinden
- Valentinian und Valens respektierten sich gegenseitig
- Grazian siedelt Goten in Pannonien an
- Grazian erhebt Theodosius zum Ostkaiser
- Vater von Theodosius wurde in Kathargo enthauptet
- erste Aufgabe von Theodosius war Wiederherstellung der römischen Herrschaft
auf dem Balkan
- Theodosius macht sich an den Wiederaufbau des Heeres
- Veteranen werden wieder eingezogen
- es melden sich mehr Germanen als der Kaiser brauchte
- Ruhe bricht erst aus, als Pest unter den Goten ausbricht
- 382 schließt Theodosius den Gotenfrieden